Profil

Maler, Autor und Regisseur

Ich bevorzuge Bilder, die aus sich selbst entstehen, ihre Verwandlungen, ihre entstehenden Landschaften und Figuren im Feld zwischen Minimalität und Fülle. Die verborgene Absicht wird sichtbar. Es sind Expeditionen in das Terrain des Unbekannten.

1982 gründete ich an der Hochschule der Künste (heute Universität der Künste) in Berlin das Objekttheater im Rahmen meiner Lehrtätigkeit und der von mir dort eingerichteten offenen Theaterwerkstatt. In Amsterdam führte ich diese Forschungen in den Neunzigern Jahren an der Hogeschool voor de Kunsten, Amsterdam weiter. Nachdem ich über zwei Jahrzehnte mit Studierenden und freien Gruppen diese Form des Theaters entwickelt habe, mit circa zwanzig Inszenierungen, sowie etlichen Performances und Rauminstallationen, habe ich seit 1996 mein Schwerpunkt wieder auf die Malerei verlagert. In dieser Zeit sind circa 400 Papierarbeiten und etliche Leinwandbilder (zum Teil großformatige) entstanden. Die Erfahrung des Raums, sowie des Theaters, werden in den Bildern sichtbar. Ich präsentiere hier eine Auswahl der Bilder von der Jahrhundertwende bis jetzt, sowie einige Fotos von den Inszenierungen. Publikationen über das Objekttheater werden weiter unten genannt.

In den letzten Arbeiten verknüpfte ich Raum, Malerei und Objekt. Es entstanden Modelle für Rauminstallationen, die eine Synthese darstellen von bildender Kunst und Theater. Ich zeige hier 4 verschiedene Modellentwürfe, deren Maßstäbe und Anordnungen etwas variiert werden können, nach Maßgabe der Orte, wo die Installationen realisiert werden. Zwei Schwerpunkte ihrer Repräsentation sind möglich. Zum Einen: die Objekte, die Rauminstallation auszustellen. Zum Zweiten: Die abendliche Bespielung der Installation. Hier können die Elemente: Spiel der Schauspieler*innen, Lichtchoreographie, Klänge, Rezitationen, Gesänge, Tanz inszeniert werden. Klänge und Rezitationen können auch sparsam in der Ausstellung eingeblendet werden. Die Konzeptionen können angefordert werden.

P.W. 2019